Lebenshilfe-Werkstätte ist 40 Jahre alt

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Elena Auinger Elena Auinger, Tips Redaktion, 25.11.2021 09:39 Uhr

MÜNZKIRCHEN. Die Werkstätte Münzkirchen der Lebenshilfe Oberösterreich bietet seit mittlerweile vierzig Jahren für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung ein breit gefächertes Arbeits- und Beschäftigungsangebot.

Die Werkstätte Münzkirchen der Lebenshilfe Oberösterreich wurde im Herbst 1981 im ehemaligen Gasthaus Neudorder als Arbeitsplatz für zwölf Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung eröffnet. 40 Jahre später ist die Werkstätte mit drei Standorten Arbeitsstätte für 48 Menschen mit Beeinträchtigung. Das Hauptgebäude befindet sich seit 2008 am Bachweg, in der Danratherstraße gibt es seit 2011 eine Außenstelle und im vergangenen Jahr ist mit dem Vichtensteiner Laden ein dritter Standort dazugekommen.

Zuverlässiger Partner für Unternehmen

Die Werkstätte ist auch zu einem verlässlichen Partner für Unternehmen in der Region geworden. Beschäftigte erledigen diverse Dienstleistungen wie die Herstellung von Montagesackerl, Zuschneiden von Dichtungen und die Montage von Drehlagern in der Werkstätte oder arbeiten in Form einer Integrativen Beschäftigung bei Firmen vor Ort. Im Laufe der vergangenen Jahre hat sich eine Reihe von guten Kooperationen entwickelt. So hilft eine Beschäftigte beim Keimlingsbäcker beim Verpacken, Etikettieren und übernimmt diverse Reinigungsarbeiten und ein Beschäftigter unterstützt das Team des Kirchenwirtes in Schadenberg in der Küche. Eine weitere tolle Kooperation gibt es mit dem Kindergarten in Freinberg, wo eine Beschäftigte regelmäßig in einer Gruppe ist und da etwa mit den Kindern spielt oder ihnen Geschichten erzählt, sowie dem Kurhaus Schärding. Eine Gruppe von bis zu sieben Beschäftigten arbeitet regelmäßig im Kurpark und erledigt diverse Gartenarbeiten wie Laub rechen, Hecken schneiden, Unkraut jäten oder Wege säubern.

Gerhard Lautner leitet die Werkstätte seit fünfzehn Jahren und begleitet und unterstützt die Beschäftigten mit seinem 22-köpfigen Team sowie zwei Zivildienern. Das Team ist gut eingespielt und kennt die Beschäftigten gut. Die Hälfte der Mitarbeiter arbeitet bereits seit über zehn Jahren in der Lebenshilfe-Werkstätte – darunter auch Lautner, der heuer sein 25-jähriges Dienstjubiläum gefeiert hat. Gefragt nach dem Schönen an seinem Beruf, muss er nicht lange überlegen: „Es gibt täglich neue Herausforderungen. Man kann für die Beschäftigten so viel erreichen und erlebt deren Entwicklung mit.“ Ein Beispiel dafür sei der Vichtensteiner Laden, der seit Herbst 2020 Arbeitsplatz für vier Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung ist. Die neue Arbeitsstelle war für sie ein großer Schritt für mehr Selbstbestimmung.

40-Jahr-Jubiläum

Das vierzigjährige Jubiläum der Werkstätte wurde im Sommer unter Einhaltung der Corona-Bestimmungen mit einem kleinen Fest gefeiert – dabei waren die ehemaligen Leiter der Werkstätte Robert Wallner und Paul Gansinger, der Bürgermeister aus Münzkirchen Helmut Schopf, der Bürgermeister aus Vichtenstein Andreas Moser und Bezirkshauptmann Rudolf Greiner, der den Geburtstagskuchen gesponsert und gemeinsam mit Maria Bachmaier, Obfrau der Arbeitsgruppe Schärding der Lebenshilfe, angeschnitten hat. Sechs Beschäftigte, die bereits seit vielen Jahren in der Werkstätte sind, wurden geehrt – darunter drei, die bereits seit Beginn in der Werkstätte arbeiten. Eine Beschäftigte wurde in die Pension verabschiedet.

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