Alex Koidl geht in "Vereinspension"
SCHÄRDING. Der SK Schärding bestimmte seit 31 Jahren das Leben von Alexander Koidl. Mit Ende des Jahres verabschiedet er sich jetzt aber in „Vereinspension“ und hängt seine Funktionärstätigkeiten für den Sportklub Schärding an den Nagel.

Als Anerkennung und Würdigung seiner Verdienste um den Fußballsport erhielt der Schärdinger vom Oö. Fußballverband das Verbandsehrenzeichen in Silber.
Im Jahr 1985 übernahm Alexander Koidl die Funktion des Platzwartes beim SK Schärding und bezog mit seiner Mutter Eleonore, die sich um das Buffet und die Dressen-Wäsche kümmerte, die Wohnung im Vereinsheim. Etwa ein halbes Jahr später mussten sie die Wohnung aufgrund des ersten Hochwassers schon wieder räumen. Es sollte jedoch nicht das letzte Hochwasser bleiben. 1987 bezog Koidl mit seiner Regina eine Eigentumswohnung, seine Mutter blieb in der SK-Wohnung. Das Herz des Schärdingers schlug aber weiterhin für den Verein. „Die Platzwarttätigkeit ist sehr zeitaufwändig. Ich möchte mich hier auch noch bei meinem früheren Arbeitgeber, der Firma Schwarzmüller, für die gelegentlich freie Zeiteinteilung bedanken.“
Aber Koidl war nicht nur Platzwart, er war auch aktiver Spieler in der Kampfmannschaft, später in der Reserve, Sektionsleiter und Stellvertreter, Zeugwart, Organisator von Veranstaltungen sowie zuständig für das Buffet. Mit 31. Dezember 2015 legt Koidl nun alle Ämter nieder. „Wenn man nicht mehr mit Liebe dabei ist, dann ist es besser, man hört auf. Ich habe die Arbeit immer gerne gemacht, aber jetzt ist die Zeit gekommen, um aufzuhören. Aufgrund gesundheitlicher Probleme 2015 fällt mir der Abschied etwas leichter“, erklärt Alex Koidl seinen Rücktritt. Die schönste Zeit war für ihn der Aufstieg der Mannschaft von der Bezirks- in die Landesliga in der Saison 1999/2000. „Schade finde ich, dass wir es nicht geschafft haben aus dem SK Schärding und dem ATSV Schärding einen gemeinsamen Fußballverein zu machen“, zieht Koidl Resümee. Bedanken möchte er sich bei allen, die ihn während seiner Zeit beim SK Schärding begleitet und unterstützt haben, aber vor allem bei seiner Frau Regina: „Die größte Unterstützung erhielt ich von der besten Frau, meiner Regina.“


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