Gregor Burgstaller ist neuer Jagdleiter für Pichl
PICHL. Nach 30 Jahren hat Pichl einen neuen Jagdleiter. Bei der diesjährigen Jagdversammlung wurde Gregor Burgstaller zum neuen Jagdleiter bestellt. Er folgt damit Gerhard Gruber nach, der auf beeindruckende 30 Jahre als Jagdleiter zurückblicken kann. Für seinen jahrzehntelangen Einsatz und sein Engagement für die Pichler Jagd wurde ihm besonderer Dank und Anerkennung ausgesprochen.

Als Ehrengäste nahmen Vize-Bürgermeister sowie Jagdausschussmitglied Hubert Falzberger und Bezirksjägermeister Alfred Weinbergmair an der Versammlung teil, die von den Pichler Jagdhornbläsern musikalisch umrahmt wurden. Die beiden Ehrengäste betonten die Bedeutung einer guten Zusammenarbeit zwischen Grundbesitzern und Jägerschaft und dankten den örtlichen Grundbesitzern sowie den Jägern für das notwendige gegenseitige Verständnis.
Herausforderungen für die Jägerschaft
Thematisiert wurde bei der Versammlung auch der aus Sicht der Jägerschaft teilweise überzogene Schutz einzelner Beutegreifer. Zu lange Schonzeiten können dazu führen, dass sich bestimmte Arten stark vermehren und dadurch zunehmend Schäden in der Landwirtschaft entstehen beziehungsweise auch das Niederwild und die Singvogelwelt extrem darunter leidet.
Weiters wurde von Burgstaller über die extreme Trockenheit im Sommer berichtet. Insbesondere über deren Auswirkung auf den Rehbestand da es heuer vermehrt schwächere Rehe gibt und etliche Fallwildmeldungen von der Bevölkerung an die Jägerschaft gemeldet werden.
Waschbär und Goldschakal erlegt
Auch zwei außergewöhnliche Jagderlebnisse kamen an diesem Abend zur Sprache. Ein Jäger erlegte einen Waschbär, der in der Region normalerweise nicht heimisch ist.
Ein weiterer Jäger konnte einen ebenfalls äußerst selten anzutreffenden Goldschakal erlegen. Beide Vorkommnisse zeigen, dass mittlerweile auch bislang kaum in der Gegend vorkommende Wildarten anzutreffen sind.
Wildunfälle melden
Besonders wichtig ist den Jägern, dass Wildunfälle im Straßenverkehr unverzüglich bei der Polizei beziehungsweise beim Pichler Wildhandy zu melden sind. Angefahrenes Wild verendet sonst oft qualvollst unweit von den Straßen.








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