WELS. Die Freiheitlichen können sich einen Probebetrieb beim Sonntagsbus vorstellen und wollen dann entscheiden, auch der Abendbus findet Gefallen. Es ist ja auch Wahlkampfzeit. Generell wäre eine externe Prüfung der Linienführung, Haltestellen und so weiter, notwendig. Die Reaktion der anderen Fraktionen.
In der nächsten Gemeinderatssitzung wollen die Freiheitlichen entsprechende Anträge einbringen. Ob es eine Mehrheit gibt, zeigen die Gespräche in den nächsten Tagen und Wochen. Die Grünen Eine Verbesserung des Angebots der Linie Wels ist längst überfällig und wurde von uns Grünen in den letzten Jahren immer wieder eingefordert. 2014 haben wir gemeinsam mit den Jugendvertretern von ÖVP und SPÖ eine parteiübergreifende Initiative gestartet, um hier endlich in der Sache weiter zu kommen. Generell begrüßen wir eine externe Evaluierung des Welser Liniennetzes. Gerade die zen-trale Linienführung mit Stehzeiten am Kaiser-Josef-Platz ist für uns nicht in Stein gemeißelt. Für uns sind im Welser Linienverkehr vor allem folgende Parameter zentral: die Einbindung des Bahnhofs, eine gute Umstiegsmöglichkeit für Pendler und eine Erschließung der Innenstadt. Die Volkspartei “EWW-Kunden und damit alle Welser zahlen für unausgereifte Wahlzuckerl der FPÖ. Der Sonntagsbus und auch der Nachtbus sind grundsätzlich sinnvoll und unterstützenswert. Es bleiben die noch immer zu kritisierenden leeren Busse, die unattraktive Routenführung mit dem Zusammenwarten auf dem KJ und das gemeinsame und zu Staus führende Abfahren vom KJ. Die Attraktivierung des Busverkehrs war der FPÖ fünf Jahre nicht wichtig - vor der Wahl soll das Busfahren für einige Monate auf Kosten der Betriebskosten Bürgern zum süßen Wahlkampfgag werden“, erklärt VP-Vizebürgermeister Peter Lehner und weiter, „Ende August hatten wir eine Besprechung, wo genau die Fragestellung an Experten für eine Evaluierung festgelegt wurde. Bis zur Pressekonferenz jetzt im Jänner hat Verkehrsstadtrat Kroiß nichts getan.“ Die Sozialdemokraten Die SPÖ ist bezüglich einer Verbesserung des Busangebotes in den Abendstunden und am Sonntag gesprächsbereit. Dass die FPÖ die Finanzierung von Abend- und Sonntagsbussen bei den Budgetverhandlungen und beim Beschluss am 22. Dezember mit keinem Wort erwähnte und drei Wochen später in einer Pressekonferenz thematisiert, ist für Vizebürgermeister Hermann Wimmer und SPÖ-Fraktionsvorsitzenden Johann Reindl-Schwaighofer Wahlkampfgeplänkel. Wimmer: „Wenn die FPÖ das Thema Verkehr ernst meinen würde, hätte sie es in den Budgetverhandlungen eingebracht.“ Die SPÖ ist gesprächsbereit, hält aber von Einzelmaßnahmen wenig. „Es geht darum, die gesamte Verkehrsführung in Wels und die Linienverbindungen der Stadtteile zu überdenken“, so Reindl-Schwaighofer.
GUNSKIRCHEN. Wie viel muss man wissen, um sich in der Gemeindepolitik einzubringen? - Weniger, als viele glauben, meint Ursula Weber. Die Referentin ...