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ÖSTERREICH. Vitus Winkler wird zum Koch des Jahres 2026 gekürt – und steht damit exemplarisch für eine Küche, die Natur, Herkunft und Innovation auf einzigartige Weise verbindet.
 

Vitus Winkler (Foto: Jürgen Schmücking)
Vitus Winkler (Foto: Jürgen Schmücking)

Sein Name steht längst für eine neue Generation österreichischer Spitzenköche: Vitus Winkler aus St. Veit im Pongau wurde zum Koch des Jahres 2026 ausgezeichnet. Mit seiner unverwechselbaren Handschrift, die alpine Wurzeln mit moderner Leichtigkeit verbindet, zählt er zu den prägendsten Stimmen der heimischen Gastronomie.

Kräuterreich und Charakterküche

In seinem Restaurant „Kräuterreich“ im „Designhotel Sonnhof“ zeigt Winkler, wie sich Regionalität und Finesse zu einer ganz eigenen Erzählung verweben. Für ihn sind die Wälder, Berge und Wiesen des Pongaus keine Kulisse, sondern tägliche Inspirationsquelle. Er sammelt Kräuter, entdeckt Aromen in unscheinbaren Pflanzen und verwandelt sie in Gerichte, die Natur schmeckbar machen.

Diese Nähe zur Heimat ist sein Markenzeichen. Sie prägt eine Küche, die Authentizität atmet und dennoch stets nach vorne blickt. Dabei steht für Winkler nicht der Effekt, sondern das Erlebnis im Mittelpunkt – jedes Menü ist eine kulinarische Wanderung vom „Dorf“ über „Wiesen und Wälder“ bis hinauf zum „Gipfel“.

Bodenständig, visionär, unverwechselbar

Winkler verkörpert jene Haltung, die die Zukunft der österreichischen Küche bestimmt: handwerklich fundiert, weltoffen, naturverbunden. Als aktives Mitglied und Führungspersönlichkeit der Jeunes Restaurateurs setzt er sich für einen neuen Dialog in der Gastronomie ein – zwischen Tradition und Innovation, zwischen Bodenständigkeit und Avantgarde.


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