Forstweltmeisterschaft: Steirer Markus Buchebner kämpft in Slowenien um WM-Medaillen
STEIERMARK. Ein Steirer greift bei der Forstweltmeisterschaft in Slowenien nach Edelmetall: Markus Buchebner zählt seit Jahren zur Weltspitze.

Wenn sich in Slowenien die besten Forstsportler der Welt messen, richtet sich der Blick aus österreichischer Sicht auf einen Mann aus der Steiermark: Markus Buchebner vertritt Österreich bei der Forstweltmeisterschaft und zählt dort zu den ganz heißen Kandidaten auf Spitzenplätze. Athleten aus mehr als 25 Nationen gehen bei den internationalen Titelkämpfen an den Start und kämpfen in mehreren Disziplinen um Sekunden, Präzision und Perfektion.
Vierfacher Weltmeister mit Weltrekord
Buchebner bringt beste Voraussetzungen für das Großereignis mit. Der Mürztaler gehört seit Jahren zur absoluten Weltspitze im Forstsport, ist bereits vierfacher Weltmeister und hält dazu den aktuellen Weltrekord im Kettenwechseln. In nur 7,88 Sekunden wechselte er die Motorsägenkette und setzte damit eine Marke, die international für Aufsehen sorgte. Genau in diesen Bewerben kommt es auf höchste Konzentration, technische Perfektion und absolute Nervenstärke an.
Kraft, Präzision und Tempo unter Druck
Von 12. bis 15. März muss Buchebner in Slowenien in mehreren Disziplinen sein Können beweisen. Auf dem Programm stehen unter anderem Baumfällung, Entasten und das besonders spektakuläre Kettenwechseln. Dabei entscheidet nicht nur Tempo, sondern vor allem Genauigkeit. Fehler kosten wertvolle Punkte, jeder Handgriff muss sitzen. Gerade diese Mischung aus Kraft, Technik und Präzision macht den Forstsport für Athleten wie Zuschauer so faszinierend.
Starker Einsatz auch abseits des Sports
Abseits der Wettkampfbühne ist Markus Buchebner ebenfalls stark eingebunden. Im Büro von Agrarlandesrätin Simone Schmiedtbauer arbeitet er als Referent für Land- und Forstwirtschaft, Jagd und Fischerei. Zudem engagiert er sich als Bundesleiter der Landjugend Österreich ehrenamtlich für junge Menschen im ländlichen Raum. Damit steht Buchebner nicht nur sportlich für Spitzenleistung, sondern auch beruflich und persönlich für Einsatz, Fachwissen und Bodenständigkeit.


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