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OÖ. Mit einer neuen Online-Petition wollen Oberösterreichs Grüne mit der breiten Unterstützung der Oberösterreicher den Druck auf die schwarz-blaue Landesregierung weiter erhöhen, um ein Umdenken in Sachen erneuerbarer Energien zu erreichen und bis zum Jahr 2030 100 neue Windräder für Oberösterreich zu verwirklichen.

Der Grüne Landessprecher Stefan Kaineder und Klubobmann Severin Mayr bei der Präsentation der Kampagne. (Foto: Grüne OÖ)

„Seit ihrem Amtsantritt hat die schwarz-blaue Landeskoalition die Windkraft ignoriert, ihr Potential negiert und ihren Ausbau blockiert. Grundlage dieser Blockade ist der schwarz-blaue Windmasterplan, der nicht ermöglicht, sondern verhindert. Die Folgen sind deutlich: Nur zwei Prozent des Windkraftpotentials werden genutzt. In Munderfing ist jüngst das erste Windrad seit sage und schreibe sechs Jahren errichtet worden. Während sich in anderen Bundesländern hunderte Windräder drehen, hunderte geplant sind und auf bisherige Zurückhaltung Bekenntnisse zur Windkraft folgen, verfügt Oberösterreich über 31 Windräder und eine weiter ausgeprägte schwarz-blaue Zurückhaltung“, betonen der Grüne Landessprecher Stefan Kaineder und Klubobmann Severin Mayr bei der Präsentation der Kampagne.

„Am Ausbau der Windkraft führt kein Weg vorbei“

Kaineder betont: „An einem kraftvollen Ausbau der Windkraft auch in Oberösterreich führt kein Weg vorbei. Auch in unserem Bundesland werden sich viele Windräder drehen, und dafür sind jetzt die Weichen zu stellen. Wir sind auf direktem Weg in den Klimakollaps und schneiden uns mit den engen Gasfesseln ins eigene Fleisch. Aus Gas und Öl müssen wir raus und dafür brauchen wir auch die Windkraft.“

Bevölkerung pro Windkraft

Laut einer im Sommer präsentierten SORA Klimaumfrage halten es 82 Prozent der Befragten für ziemlich oder sehr wichtig, den Bau von Windrädern voranzutreiben. 68 Prozent der Befragten wollen den Ausbau von Windkraftanlagen, auch wenn das Landschaftsbild beeinträchtigt würde. „Es ist aber nicht nur der Bevölkerung zunehmend bewusst, dass die Windkraft für den Ausstieg aus Öl und Gas unverzichtbar ist. Dieser Wandel zeigt sich vor allem auch in der regionalen Politik. Es ist nicht nur die Gemeinde Sandl die sich als Standort für neue Windräder anbietet. In einem offenen Brief an die Landespolitik fordern alle 15 Bürgermeister der Region Attersee-Attergau eine baldige Genehmigung des Windparks Saurüssel“, so Kaineder und Mayr.


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