Arnold Obermayr aus Schwanenstadt ist Diplomat in Peking

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Wolfgang Macherhammer Wolfgang Macherhammer, Tips Redaktion, 18.10.2019 10:30 Uhr

SCHWANENSTADT/PEKING. Im Rahmen der Delegationsreise von Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander nach China sprach Tips-Chefredakteur Josef Gruber bei einem Empfang in der Österreichischen Botschaft in Peking mit dem gebürtigen Schwanenstädter Arnold Obermayr. Er ist seit vier Jahren Leiter des dortigen Österreichischen Kulturforums.

Arnold Obermayr absolvierte in Wien ein Wirtschaftsstudium und danach ein postgraduales Studium in Paris. In der Folge arbeitete er für einen großen Konzern. Es folgte der erfolgreiche Abschluss eines Trainee-Programmes der Industriellenvereinigung. Obermayr ist seit dem Jahr 2000 im diplomatischen Dienst. Sein erster Einsatz war in Addis Abeba, der Hauptstadt Äthiopiens. Danach folgten fast vier Jahre in Tokio und fünf Jahre in Bangkok, wo Arnold Obermayr auch stellvertretender Missionschef war.

„Ich habe mit 15 Jahren gewusst, dass ich Diplomat werden will,  kein Pilot, kein Feuerwehrmann -  was ja auch schöne Berufe sind – nein, Diplomat.“ Obermayr lebt mit seiner Frau in Peking,  ist natürlich im Kulturbereich unterwegs und schaut sich auch immer wieder neue Sachen an in der riesigen Metropole. Er liest und wandert auch viel. Ein paar Mal im Jahr fliegt er zurück nach Oberösterreich, um die Familie zu besuchen und Freunde zu treffen. Im Sommer ist er gerne am Attersee. „Besonders, wenn auf Facebook die schönen Fotos aus der Heimat kommen, vermisse ich das Wandern im Salzkammergut, die schöne Landschaft und das Segeln. Ich bin aber andererseits aber auch gerne im Ausland.“ Auf die Frage, wie es mit dem Essen in China steht, sagt Obermayr: „Das Essen in China ist sensationell gut, manchmal fehlt aber der Geschmack eines guten Schwarzbrotes oder einer selbstgemachten Wurst vom Bauern. Aber das hole ich zu Hause nach und dann nehme mir auch gute Spezialitäten aus Österreich mit.“

Arnold Obermayr wird noch ein Jahr in Peking bleiben. Dann will er sich um einen weiteren Posten bewerben. Möglicherweise kommt er aber auch zurück ins Außenministerium nach Wien – Es ist noch alles offen!   

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