Die Berufswahl will gelernt sein

Die Berufswahl will gelernt sein

Ute Schneiderbauer Ute Schneiderbauer, Tips Redaktion, 16.10.2017 11:17 Uhr

ALTHEIM. Die Beauftragte für Berufsorientierung der Bildungsregion Braunau-Ried Adelheid Schwendtner engagiert sich dafür, ihren Schülern in der NMS Altheim einen umfassenden Überblick zum Thema Berufswahl zu geben.

Als Lehrerin im Fach Berufsorientierung vermittelt Adelheid Schwendtner in der NMS Altheim die Grundlagen, die für die Berufswahlentscheidung wichtig sind. „Unsere Gesellschaft stellt geistige Arbeit immer noch weit über körperliche. Wir brauchen hochqualifizierte Akademiker, aber natürlich auch geschickte Praktiker“, meint Schwendtner. Bei den berufspraktischen Tagen haben die Schüler die Gelegenheit, in den Betrieben zu schnuppern und so die Arbeitsabläufe der Unternehmen kennenzulernen. So soll ihnen die Entscheidung, ob sie eine Lehre beginnen oder eine weiterführende Schule besuchen, erleichtert werden. Wichtige Aspekte für die Schüler sind unter anderem die Arbeitszeiten, der Verdienst sowie Aufstiegsmöglichkeiten. Die Entfernung zum Arbeitsplatz spielt dabei eine weniger große Rolle, solange die Verkehrsanbindung ausreichend ist. An der NMS Altheim entscheiden sich etwa 40 Prozent der Schüler für eine Lehre, Tendenz leicht steigend. „Manchmal werden Jugendliche von ihren Eltern zu einer Lehre oder zum Besuch einer höheren Schule gedrängt. Dabei gibt es heute so viele Mittelwege, wie zum Beispiel die Lehre mit Matura oder die Berufsreifeprüfung“, erklärt Schwendtner. Doch nicht nur die Schüler profitieren von der ausführlichen Beratung, sondern auch mit den Eltern werden Gespräche über Bildungsmöglichkeiten geführt, damit sie ihren Kindern bei dieser Entscheidung bestmöglich zur Seite stehen können.

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