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Christoph Ortenau hebt ab: Dieser High-Tech-Engel rettet ab jetzt Leben

Tips LogoThomas Leitner, 02.04.2026 14:27

DEUTSCHLAND. Ein neuer Retter erobert den Himmel über Lahr. Mit modernster Technik und Top-Crew sichert Christoph Ortenau ab sofort die Notfallversorgung der Region.

Ab heute startet die DRF Luftrettung vom Airport Lahr aus mit einem leistungsstarken Hubschrauber des Typs H145 mit Fünfblattrotor unter dem Funkrufnamen "Christoph Ortenau". (Foto: DRF Luftrettung)

Die DRF Luftrettung nimmt offiziell ihren Betrieb im Ortenaukreis auf. Ab sofort sorgt der brandneue Rettungshubschrauber vom Typ H145 mit innovativem Fünfblattrotor für Sicherheit aus der Luft. Unter dem Funkrufnamen „Christoph Ortenau“ startet die fliegende Intensivstation in eine neue Ära der Notfallmedizin.

Maximale Power für den Ernstfall

Das Land Baden-Württemberg setzt mit diesem Standort ein klares Zeichen für eine zukunftsstarke Luftrettung. Das Besondere: Der Hubschrauber fungiert im sogenannten Dual-Use-Betrieb. Er eilt nicht nur zu schweren Unfällen (Primärrettung), sondern übernimmt auch hochkomplexe Verlegungsflüge zwischen Kliniken. Dank 15 Minuten Flugzeit erreicht die Crew jeden Einsatzort im Umkreis von 60 Kilometern. Ausgestattet mit Wetterradar, Anti-Kollisions-System und einem modernen Glascockpit trotzt die Maschine widrigen Umständen.

Landrat Thorsten Erny zeigt sich begeistert über den Zuwachs: „Mit Christoph Ortenau stärken wir die medizinische Notfallversorgung im Ortenaukreis und in der gesamten Region. Künftig verfügen wir über eine optimale Versorgung am Boden wie auch in der Luft.“ Besonders die Kooperation mit dem Ortenau Klinikum, das die erfahrenen Notärzte stellt, sichert die fachliche Exzellenz an Bord.

Teamarbeit auf höchstem Niveau

Bis der geplante Neubau der Station steht, operiert das Team aus einer Interimsinfrastruktur – ohne Abstriche bei der Qualität. Stationsleiter Jan Kury betont den Zusammenhalt: „Wir freuen uns, jetzt mit unserer hochmodernen Maschine und unserem Know-How als wichtiger Baustein in der umfassenden notfallmedizinischen Versorgung der Menschen in der Region bereit zu stehen. Besonders wichtig ist uns dabei die gute Zusammenarbeit mit allen Partnern in der Region, unter anderem den Leitstellen, Kliniken, dem bodengebundenen Rettungsdienst oder auch den Feuerwehren, um nur einige zu nennen. Denn eines steht fest: Menschenleben retten ist Teamarbeit.“

Die DRF Luftrettung, die 2025 bereits über 36.000 Einsätze absolvierte, beweist mit der Station in Lahr einmal mehr, warum sie zu den führenden Organisationen Europas gehört. Finanziert durch rund 400.000 Fördermitglieder, bleibt die gemeinnützige Organisation ein unverzichtbarer Schutzengel am Firmament.


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