Narrnkastln schaun am Sternwarteweg

Narrnkastln schaun am Sternwarteweg

Online Redaktion Online Redaktion, Tips Redaktion, 31.08.2018 11:38 Uhr
Tourdaten
WANDERUNG
Strecke 9 km
Dauer 2:00 h
Steigung 0 %
Höhenmeter 870 m
Schwierigkeit leicht
Kondition
Technik
Eigenschaften
  • familiengerecht
  • kinderwagentauglich
Wegbeschaffenheit
  • Asphalt
  • Feldwege
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Kategorie: Familienwanderung
Ort: 3664 Martinsberg
Region: Zwettl
Ausgangspunkt: ··Waidhofen/Thaya-Zwettl-Grafenschlag-Bad Traunstein-Martinsberg ··Horn-Zwettl-Grafenschlag- Bad Traunstein-Martinsberg ··Krems-Wachau-Ottenschlag-Roggenreith-Martinsberg

Anfahrt

Beschreibung

MARTINSBERG/ZWETTL. Im ganzen Land ist seit einigen Wochen das Viertelfestival im Gange. Unterschiedliche Kunst- und Kulturprojekte laden gemäß dem Festivalmotto "Narrnkastl schaun" zum Staunen ein. Im Waldviertler Kernland können noch bis Ende September 13 Narrnkastl-Wanderwege erkundet werden. Einer davon befindet sich in Martinsberg. Tips Redakteurin Katharina Vogl und Tips Wanderexperte Erich Schacherl waren dort unterwegs.

Es ist schon faszinierend, was die moderne Technik möglich macht. Man nehme ein Smartphone oder iPhone, installiere darauf einen QR-Code Scanner und schon ist es möglich, das Viertelfestival-Projekt "Narrnkastl schaun" in Martinsberg zu erleben und zu genießen.

Entlang des regionalen Sternwartewegs wurden die Bildschirmrahmen alter Fernsehgeräte aufgestellt. Auf jedem von ihnen befindet sich ein Pickerl mit einem QR Code. Die Kamera des Handys hält man darüber und wenn technisch alles einwandfrei funktioniert, wird die Internetseite www.waldviertler-kernland.at der Region Waldviertler Kernland aufgerufen und ein Kurzfilm zu einem speziellen Thema aus der Region kann angeschaut werden. Vom Kindergarten über die Volksschule, die Dorfgemeinschaft, Hobbys, Gesundes, Produkte aus der Region bis zum gemeinsamen Altwerden reichen die Themen. "Leider kann es vorkommen, dass auf einigen Streckenabschnitten ihr Handy keinen Empfang hat, je nach Mobilfunknetzanbieter" informieren die Projektveranstalter. Zu diesem Zweck wurde auch ein Folder gedruckt, auf dem die QR Codes zu finden sind. So besteht die Möglichkeit, sich die Filme auch später anderswo anzuschauen. Den Flyer gibt es im Gemeindeamt von Martinsberg gratis.

Tolle Idee

Tips Redakteurin Katharina Vogl und Tips Wanderexperte Erich Schacherl waren gemeinsam am regionalen Sternwarteweg in Martinsberg unterwegs, um den Wanderweg kennenzulernen und in die "Narrnkastl" entlang der Route zu schauen. Start des Sternwartewegs mit der Nummer 20 ist bei der Neuen Mittelschule, wo sich auch ein Parkplatz befindet. Gleich gegenüber befindet das erste "Narrnkastl". Der Empfang funktionierte und so konnten sich die zwei Tips Redakteure bereits beim Start den ersten Kurzfilm anschauen. Die Projektidee ist großartig und eine längerfristige Umsetzung dieser Idee entlang von Wanderwegen sehr empfehlenswert. Im Rahmen des Viertelfestivals gibt es übrigens insgesamt 13 Narrnkastl-Wanderwege im Kernland, jener in Martinsberg ist einer davon.

Sternwarte Orion

Von Martinsberg führt die gut markierte Route ins Dorf Oed, wo sich die Sternwarte Orion befindet. Rein optisch sieht die Anlage nicht so aus, wie man sich üblicherweise eine Sternwarte vorstellt. Aber wegen der Höhenlage (870 m), der geringen Luftverschmutzung und des Panoramablickes hat der Österreichische Astronomische Verein diesen Standort ausgewählt und hier die erste vollautomatische Meteorkamerastation in Österreich stationiert. Errichtet wurde die Sternwarte zwischen 1966 und 1969 von Josef Trinko. Führungen sind nur nach Voranmeldung unter 02874/6318 möglich.Von der Sternwarte zieht sich der Weg ein Stück Richtung Nordwesten, wendet sich dann nach Süden und erreicht den idyllischen Edlesberger See, der zum Baden einlädt. Richtung Osten führt er anschließend durch Edlesberg vorbei an einem Wildgehege wieder zur Sternwarte zurück. Von dort dann weiter zum Reitzendorfer Teich und schließlich zurück nach Martinsberg zum Ausgangspunkt. Der Weg ist familien- und kinderwagentauglich.

 

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