Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

OÖ/LINZ. Mit der „Betreuungsarchitektur 2040“ will das Land OÖ den Herausforderungen im Bereich der Pflege entgegensteuern. Ein Baustein sind „Sorgende Gemeinschaften“. Das Ziel, im Jahr 2026 in Summe 30 solcher regionaler Initiativen zu starten, wurde bereits übertroffen. 

  1 / 2   Bei einer Informationsveranstaltung informierten sich zahlreiche Gemeindevertreter und Systempartner. (Foto: Land OÖ/Daniel Kauder)

Wie kann Betreuung im Alter künftig funktionieren, wenn gleichzeitig immer mehr Menschen Unterstützung brauchen? Oberösterreich setzt dabei auch auf lokale Netzwerke: Unter dem Begriff „Sorgende Gemeinschaften“ sollen Gemeinden, Nachbarschaften, Vereine, Pfarren und professionelle Dienste enger zusammenarbeiten, damit ältere Menschen möglichst lange selbstbestimmt zuhause leben können. Gesetzt wird auf ein starkes Miteinander innerhalb der Gemeinde, professionelle Angebote sollen mit ehrenamtlichen Engagement verknüpft werden. Die Umsetzung erfolgt in den Gemeinden selbst und orientiert sich an den jeweiligen regionalen Bedürfnissen.

Zwischenbilanz: 34 Initiativen im Aufbau

Als Ziel für 2026 hat Sozial-Landesrat Christian Dörfel (ÖVP) den Aufbau-Start 30 solcher Initiativen herausgegeben.

Am Freitag wurde bei einer Informationsveranstaltung zum Thema Zwischenbilanz gezogen. Bereits 34 Initiativen befinden sich derzeit im Aufbau.

Bei der Informationsveranstaltung am Freitag informierten sich Gemeindevertreter und Systempartner über die nächsten Schritte sowie über die Unterstützungsangebote des Landes Oberösterreich.

„Wir wollen älteren Menschen ein möglichst selbstbestimmtes Leben in ihrer vertrauten Umgebung ermöglichen und gleichzeitig pflegende Angehörige entlasten. Dafür schaffen wir die notwendigen Strukturen“, so Dörfel. Das große Interesse zeige, „dass dieses Konzept in den Gemeinden auf fruchtbaren Boden fällt“.

Regionalmanagement unterstützt beim Aufbau

Eine wichtige Rolle übernimmt dabei das Regionalmanagement OÖ. Es begleitet interessierte Gemeinden beim Aufbau, unterstützt die Vernetzung lokaler Partner und hilft bei der Entwicklung passender Lösungen.

„Sorgende Gemeinschaften entstehen nicht nach einem einheitlichen Bauplan. Jede Gemeinde verfügt über andere Voraussetzungen, bestehende Angebote und engagierte Menschen. Entscheidend ist, diese Kräfte vor Ort zu bündeln und daraus tragfähige Strukturen zu entwickeln“, so Dörfel.

Mehr zum Thema:


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Asiatische Hornisse rückt näher an Oberösterreich - Verdachtsfälle melden

Asiatische Hornisse rückt näher an Oberösterreich - Verdachtsfälle melden

OÖ/BEZIRK BRAUNAU. In Oberösterreich gibt es derzeit noch keinen bestätigten Fund der Asiatischen Hornisse. Nach Nachweisen in Westösterreich ...

Tips - total regionalKarin Seyringer
Das machen Biomedizinische Analytiker in der Funktionsdiagnostik

Das machen Biomedizinische Analytiker in der Funktionsdiagnostik

OÖ. Wie sieht der Arbeitsalltag eines Biomedizinischen Analytikers in der Funktionsdiagnostik aus? Daniel Stadler, Absolvent des Bachelorstudiums ...

Tips - total regionalOnline Redaktion
Umwelt-Wissen zum Angreifen in Oberösterreichs Klassenräumen

Umwelt-Wissen zum Angreifen in Oberösterreichs Klassenräumen

OÖ. Wie verändert sich ein Gletscher, was steckt im Boden und wie gut ist die Luft im Klassenzimmer? Mit kostenlosen Aktionskoffern und Messgeräten ...

Tips - total regionalKarin Seyringer
Young at Art: Kreative Werke jetzt einreichen

Young at Art: Kreative Werke jetzt einreichen

OÖ. Der Kreativwettbewerb „Young at Art“ geht in die nächste Runde. Kinder und Jugendliche aus Oberösterreich im Alter von acht bis 18 ...

Tips - total regionalOnline Redaktion
„Autismus muss sichtbarer werden“: Oberösterreich will von Dublin lernen

„Autismus muss sichtbarer werden“: Oberösterreich will von Dublin lernen

OÖ/DUBLIN. Mehr Wissen, mehr Verständnis und weniger Vorurteile: Oberösterreich hat im Frühjahr 2026 als erstes Bundesland in Österreich ...

Tips - total regionalKarin Seyringer
Warnwesten für alle Taferlklassler in Oberösterreich für Sicherheit am Schulweg

Warnwesten für alle Taferlklassler in Oberösterreich für Sicherheit am Schulweg

OÖ. Zum Schulstart erhalten wieder alle Taferlklassler in Oberösterreich kostenlos eine Kinderwarnweste. Sie soll vor allem in der Früh, bei ...

Tips - total regionalOnline Redaktion
Weitere Beiträge